20120725_brücke_ver3_preview

Infrastruktur

Einzellige Dehnfugen – TENSA-GRIP RS-LS 100 „ULTRA“

Aufgabenstellung

In den letzten Jahren wurden bei routinemäßigen Bauwerksüberprüfungen immer wieder erhebliche Mängel, Verschleiß und Beschädigungen an Fahrbahnübergangskonstriktionen mit Dehnungsmatte ohne Stahleinfassung festgestellt.

Das Hauptproblem dieser Konstruktionen besteht darin, dass der Verguss oberhalb der Verschraubungen nicht standfest von der Dehnungsmatte eingekammert wird und durch das Überfahren der Dehnfuge und Beanspruchungen aus Bremsen das Vergussmaterial zusammen mit dem Mattenprofil ausweichen. Dadurch entstehen Spalte in welche Feuchtigkeit eindringen kann und die Schraubverbindungen durch Korrosion beschädigt werden können.

Die robusten Unterkonstruktionen weisen in der Regel keine Beschädigungen auf. Diese Verankerungskonstruktionen wurden in den letzten Jahren bereits in Anlehnung an die RIZ Übe1 ausgeführt und können oftmals wieder verwendet werden.

Qualität

mageba Dehnfugen, sowohl für den Neubau als auch für den Sanierungsbereich sind weltweit seit vielen Jahren unter harten Verkehrsbedingungen erfolgreich im Einsatz. Neben den bewährten Produkteigenschaften trägt die langjährige Erfahrung unseres qualifizierten Fachpersonals zu höchster Qualität und Dauerhaftigkeit bei.

mageba verfügt über ein prozessorientiertes Qualitätssystem, das gemäss ISO 9001/EN29001 zertifiziert ist.

Technischer Standard

Die Dehnfugenkonstruktionen vom Typ RS-LS „ULTRA“ werden von uns auf der Grundlage der TL/TP-FÜ 03/05 hergestellt, geliefert und montiert. Die ZTV-ING, sowie die Richtzeichnung Übe1 bilden die Basis für diesen Konstruktionstyp.

Da es für Sanierungen dieser Art zurzeit noch keine Regellösungen gibt, führt die mageba im Auftragsfall eine Prüfung im Einzelfall durch. Diese ist dem Verfahren nach einer Regelprüfung gleich zu setzen.

PROSPECT_TENSA-GRIP Typ RS-LS100 ULTRA_de-dePROSPECT_TENSA-GRIP Typ RS-LS100 ULTRA_de-de