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Schweiz

Viaduc de Chillon

Übersicht

Projektbeschreibung

Für das Viaduc de Chillon wurde eine Gesamtsanierung geplant, welche die Erneuerung sämtlicher Fahrbahnübergänge sowie Massnahmen zur Erdbebenertüchtigung beinhaltete.

Die bestehenden Betongelenke der vier Pfeilern und sämtlicher Widerlager wurden durch LASTO-LRB Erdbeben-Isolatoren ersetzt. Diese separieren im Erdbebenfall das Bauwerk von den Bewegungen des Untergrunds und verringern die auf das Bauwerk einwirkende seismische Energie.

Um die Neugestaltung der Fahrbahnübergänge ohne Eingriff in den Konstruktionsbeton zu verwirklichen, wurde die bestehende Verankerung der ­ehemaligen TENSA-FLEX Fahrbahnübergänge als Verankerung für die neue Konstruktion verwendet. Neben niedrigeren Kosten resultiert auch eine wesentlich kürzere ­Einbauzeit.

Technik / Produkte

Hubarbeit – um die Bauarbeiten vornehmen zu können, mussten die bestehenden Betongelenke entlastet werden. Dazu kamen für jeden Pfeiler 32 Hydraulikpressen mit einer Hubkraft v­on insgesamt 64‘000 kN zum Einsatz.

Fahrbahnübergang – an den Hauptbewegungsachsen des Bauwerks kamen Gleitfingerübergänge des Typs TENSA-FINGER GF-LEAN zur Anwendung. Diese zeichnen sich durch eine extrem niedrige ­Bauhöhe von 120 mm bei einem Dehnweg von 500 mm aus.

An den beiden Widerlagern wurden Kragfingerübergänge des Typs TENSA-FINGER RSFD eingebaut, die durch geringen Wartungsaufwand sowie einer hohen Lebensdauer aus glänzen.

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Key data

Produkte / Dienstleistung:

Hub- und Verschub­­arbeiten, LASTO-LRB Elastomerlager mit Bleikern, TENSA-FINGER GF-LEAN Gleitfingerfuge, TENSA-FINGER RSFD Kragfingerfuge

Installation:

2013–2015

Struktur:

Stahlbeton-Hohlkastenbrücke

Ort:

Veytaux

Baujahr:

1966–1969

Länge:

2100 m